Im Mai lud die Feuerwehr Friesenried zum 32. Florianstag des Unterkreises 4 Mitte des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu ein. 17 Fahnensektionen und fast 200 Feuerwehrleute boten beim Kirchenzug und während der Messe ein imposantes Bild. Bei seiner Begrüßung hob der Vorsitzende Matthias Schmalholz die Bedeutung des diesjährigen Florianstags nochmals hervor.
Die Segnung des neuen Tragkraftspritzenanhängers der Außengruppe Salenwang mache ihn zu einem speziellen Festtag. Dekan Thomas Hatosch zelebrierte in St. Joseph die feierliche Messe, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Friesenried. Im Anschluss segnete er unter einem wolkenlosen Himmel den neuen Hänger.
Beim Festakt ging es in den kurzweiligen Ansprachen vor allem um das Ehrenamt und die neue Technik. Nachdem der alte Anhänger nach siebzig Jahren seinen Dienst beendet hatte, sprach Bürgermeister Bernhard Huber von einem kleinen Schritt für die Menschheit, aber einem großen Schritt für die Außengruppe Salenwang. Für ihn sei jeder Euro gut angelegt, da dieses Geld nicht dem Selbstzweck, sondern der Bevölkerung diene.
Dem pflichtete auch Kreisbrandmeister Stefan Rauscher bei, für den es der richtige Weg sei, die Feuerwehren zu stärken, denn moderne Ausrüstung sei ein Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt und ein klares Bekenntnis zur Sicherheit der Bürger.
Das Ehrenamt im Ostallgäu sei sehr eng verflochten mit Lebensqualität, hob der neue Landrat Bernd Stapfner hervor. Er zitierte eine Stelle aus dem zuvor in der Kirche gesungen Florianslied: „,Gott mög es geben, dass Feuer und Wasser nicht schaden.‘ Aber wenn es doch mal so weit ist, dann weiß ich, dass man sich auf euch verlassen kann!“, so der Landrat.
Kommandant Martin Kiefert blickte voller Stolz auf den neuen Anhänger und hob den einsatztaktischen Mehrwert von Lichtmast über Tauchpumpe bis hin zu langen Schlauchstrecken hervor. Nach den Ansprachen folgte schließlich der gesellige Teil, der zu einem wichtigen Austausch der Wehren abseits von Ausbildung und Einsätzen beiträgt.
Ein besonderer Dank der Feuerwehr gilt allen Helfern, dem TSV und der Musikkapelle, die die Durchführung im Rahmen des Dorffests ermöglicht haben. Vergelt’s Gott!